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3tägiger Kurs mit Dan Morrissey (Irland) vom 28. 29. und 30 Mai 07 bei Erika Hofer

Nachdem wir die Woche zuvor bei Schumi schon einen 3tägigen Kurs bei sängender Hitze (30grad) hatten, fanden wir uns alle am Pfingsmontag bei Erika auf der Brüschern ein. Wir staunten nicht schlecht als wir dort im Schnee versanken. Leider war der Winter zurückgekehrt und es schneite fortan.

Wie der Kurs ja ausgeschrieben war, war er für junge Hunde ohne EP. Wir gingen also in den Roundpen wo sich Dan über jeden Junghund ein Bild machen konnte. Der Stand der Hunde erlaubte es uns am Nachmittag auf das freie Feld zu gehen um dort ein wenig mehr Platz zu haben und sich besser bewegen zu können.

Wie die Woche zuvor schon gesehen und gelernt ist unser Hauptproblem, dass wir den Hunden dauernd nachlaufen und so unsere Position dauernd verschieben, so dass der Hund sich dauernd neu orientieren muss und es so für ihn schwierig wird, eine Balance zu finden. Wir hatten einige Junghunde 6 – 8 Monate alte, wo man sich bei einigen schon bewegen musste um sie zu motivieren und nicht einfach starren zu lassen. Interressant war, dass Dan die Jungen an einer langen Schleppleine hielt und der oder die Hundeführerin sich zu den Schafen begab und versuchte die Schafe gegen die Junghunde zu drücken.

Erst wenn der Junghund voll konzentriert war auf die Schafe liess Dan die Schleppleine los. Das Ziel war, dass die „Kleinen“ nicht wie von der Tarantel gestochen losrannten um die ganze Sache zu verteilen, nein, durch die Schleppleine hatten sie Zeit zu überlegen und das sah man dann auch deutlich wie überlegt und ruhig die „Kleinen“ die Sache angingen.

Bei den älteren Hunden war das Problem eigentlich meistens dasselbe, der OUTRUN…… Hier hatte Dan einiges zu tun und wiederum musste er die Hundeführer auffordern stehen zu bleiben und sich nicht immer zu verschieben. Bei vielen Hunden sei es das Problem, dass sie darauf warten, dass der Hundeführer ihnen hilft und das sah man auch deutlich, also arbeiteten wir fleissig an den Outruns, wo Dan immer und immer wieder am liebsten die Hundeführer an einen Pflock angebunden hätte. Der Unterschied vom Montag zum Mittwoch war enorm. Hunde die vorher kreuzten, eng waren oder den Outrun nicht fertig gemacht hatten liefen einen Outrun wie im Bilderbuch.

Dan’s Bemerkungen über das Problem waren ganz deutlich, wie eigentlich alle Iren, Briten und auch Serge gesagt hatten. Wir machen mit unserer Hinterhertreiberei alles kaputt. Durch das Hinterhertreiben verlieren unsere jungen Hunde Druck machen zu dürfen, weil wir von Ihnen verlangen, den Abstand zu den Schafen so zu halten, dass die Schafe uns nicht überholen. Zum Wegtreiben verlangen wir dann aber plötzlich, dass sie Druck machen müssen….. Sinnlos das Hinterhertreiben, finden unsere englischen, schottischen, irischen und holländischen Kurstrainer.
 

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