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Cowdog Kurs und Cowdog Trial 04. + 05. Juni 2005
Nussbaumen 5 – 3184 Wünnewil
Organisation Ruedi Roth und Jürg Schumacher
Der im Kurier 2-2005 ausgeschriebene Ausbildungskurs mit Rindern hat auf
dem schönen Gelände bei Schumis stattgefunden. Das Wetter spielte auch
mit, der Himmel war leicht bewölkt und die Temperaturen angenehm.
Als Kursleiter hat Ruedi Roth den Anwesenden:
Raphaelle, Helene, Paul, Hans, Othmar, Martin, Françis, Ueli, Toni,
Jürg, die Arbeit von Hunden an Rindern näher gebracht.
Am Samstagvormittag wurden die Grundkenntnisse; Outrun, Einholen und
Treiben der Rinder auf einem eingezäunten Viereck von ca. 60 x 10 Meter
geübt. Nach jedem Teilnehmer fand eine kleine Diskussion statt, welche
Fehler begangen wurden und wie man sie vermeiden könnte.
Den von Schumi zur Verfügung gestellten Rindern schien das Spektakel
nicht sehr viel auszumachen. Sie respektieren das gespannte Zäunchen
sowie die mehr oder weniger anständigen Hunde. Zugebissen wurde trotzdem
einmal, jedoch war das Ziel der Attacke nicht etwa ein Rind sondern
Ruedi. (wie lange liegt denn nur die letzte Tetanusimpfung zurück?)
Nach dem von Ruth und ihrem Team bereitgestellten Mittagessen, ging es
am Nachmittag auf einem nun relativ grossen Feld, und mit diversen
Hindernissen weiter. Es galt die Rinder auf 100 Meter einzuholen, sie
über einen Parcours und durch einen Fang (Sortieranlage) zu treiben, an
einer bestimmten Stelle zu stabilisieren, sowie sie danach in einen
Anhänger zu verladen.
Hier hat es sich bei einigen Teams herausgestellt, dass die Arbeit an
Rindern nur vom Prinzip her der Arbeit an Schafen gleichzustellen ist.
Diverse Hunde (oder waren es deren Besitzer?) konnten die Einflussgrenze
und das Fluchtverhalten der Rinder nicht genau ermitteln, und einige
Rinder sind ausgebüchst.
Auf dem Platz waren aber auch einige Hunde (gwen, sally, nico, she,
etc.), welche die Ausreisser wieder an ihren Platz zurückbrachten.
Gelernt haben bestimmt alle Teilnehmer des Kurses etwas.
Ein Kaffee und ein paar Worte lagen für die Meisten vor der Abreise noch
drin, und die Wenigsten haben Nussbaumen fluchtartig verlassen.
Am Sonntagmorgen galt es nun Ernst.
Stand doch der erste Cowdog Trial in der Schweiz auf dem Programm.
Ruedi Roth welcher als Richter fungierte, (er scheint ziemlich locker zu
sein also doch kein Starrkrampf) hat sich einen hübschen Parcours mit
einigen Klippen ausgedacht und aufbauen lassen (es haben viele Helfern
zugepackt).
Das Einholen fand nun in der anderen Richtung als gestern statt. Das
bedeutete zum einen, dass die Teilnehmer die Weide in ihrer ganzen Länge
zuerst zu Fuss zu überqueren hatten um an den Startpfosten zu gelangen,
zum andern aber auch dass dem Bereitstellteam etwas mehr Zeit eingeräumt
wurde die Rinder in deren Startbox zu bringen. (Rinder her und wieder
weg zu karren ist doch etwas zeitintensiver als Schafe bereitzustellen.
Toller Job von allen Cowboys und natürlich auch Cowgirls).
Wenn der Outrun geklappt, und der Hund ohne sich ablenken zu lassen, (tschuldigung
ruedi, ergab ein nettes Foto aber auch einen Punkteabzug)
die Rinderherde gefunden und übernommen hatte, galt es die Rinder in
möglichst gemässigtem aber auch nicht allzu verhaltenem Tempo, bis zum,
und um den Startpfosten zu treiben. Danach musste ein Tor passiert
werden.
Zwei vorgegebene Linien mit dazwischenliegendem 90° Winkel waren zu
absolvieren. Danach war das erste Mal einpferchen angesagt um durch den
Einfang in einen zweiten Pferch zu gelangen. Auspferchen, Treiben,
Stabilisieren, wieder Einpferchen und Verladen in einen Anhänger, wer es
geschafft hatte konnte sich über den Applaus des Publikums freuen.
Beim Mittagessen (Ruth der Braten an Stelle der Wurst war vorzüglich)
wurde an den Tischen multilingual parliert, denn auch „la grande nation“
war anwesend.
Die letzten fünf der insgesamt zwölf teilnehmenden Teams gingen noch an
den Start.
Nun folgte noch das Abräumen des Zaun- und Parcoursmaterials (toll wie
zackig das geht wenn alle zugreifen). Danach trafen sich (fast) alle
unter der Einfahrt auf ein Feierabendbier oder etwas ähnlichem, um bei
der Preisverteilung dabei zu sein.
Die meisten hatten einen längeren Heimweg vor sich (oder genügend
Anstand), so dass sich die gemütliche Runde recht schnell auflöste, man
sich bei den Gastgebern bedankte, sich verabschiedete und der Hoffnung
Ausdruck verlieh, dass recht bald wieder ein ähnliches Treiben in
Nussbaumen stattfinden sollte.
Es gab aber auch solche mit mehr Sitzleder, und der möchte sich bei den
Schumis für den gelungenen Anlass und die Bewirtung herzlich bedanken.
chris
Rangliste
1. muller rené sergent 89
2. schumacher jürg gwen 86
3. gros bernard olympe 81
4. roth regula ginnie 79
4. rohrer ueli eyscha 79
6. moulin pierrette sanny 76
7. v. niederhäusern ruedi flack 72
8. halter paul nico 67
9. v. niederhäusern ruedi gwen 56
Die restlichen Teilnehmer mussten leider disqualifiziert werden.
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