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Bericht über Jim Diamond

Am 8. November 2004 holte ich Jim und Ann Diamond am Euro Airport Basel ab. Er war von der RG Bern-Freiburg eingeladen worden, das Swiss Open in Wileroltigen zu richten. Wie schon bald üblich weilte er einige Tage vorher in der Schweiz um hier und da ein Training zu geben. Dieses mal waren sie bei mir einquartiert. Zu Hause waren wir eher weniger, denn ich hatte ein Training bei Schumi Schweiz organisiert. Liebenswürdigerweise hat Ruth und Schumi ihre ganze Infrastruktur uns zur Verfügung gestellt. Vorerst wollte Jim seine in die Schweiz verkauften Hunde begutachten, (die ja ziemlich zahlreich sind). Natürlich ist es nicht einfach, denn nicht alle Hundeführer sind so erfahren wie z:B. Ruedi Roth und Toni Marti und so haben wir normalen Bürger halt etwas länger einen Hund auszubilden. Jim war aber im grossen und ganzen zufrieden und das ist ja die Hauptsache. Wir hatten einen super interessanten lustigen sehr kalten aber doch lehrreichen Tag. Zum guten Glück durfte Ann bei Ruth im Haus bleiben, denn wie schon erwähnt, der Wind fegte uns fast weg und es war bitter kalt. Am Mittag wurden wir fürstlich von Ruth ihren Kochkünsten verwöhnt, ach war das lecker. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. Nachdem wir alle buchstäblich vollgefressen uns kaum mehr aufraffen konnten, fanden wir aber doch wieder den Weg nach draussen und weiter gings mit guten Ratschlägen usw. Nach einem tollen Tag wo die Kollegialität wieder einmal gross geschrieben werden durfte, ging ich mit Ann und Jim wieder nach Hause wo dann bis spät in den Abend noch gefachsimpelt wurde.

Am nächsten Tag (Mittwoch) hatte ich mit Regula und Ruedi Roth abgemacht. Wir mussten um 10.00 Uhr morgens dort sein. Eingeladen haben Roth’s RG-Mitglieder aus ihrer Regionalgruppe. Auch dort war es ziemlich kalt aber das Gelände ist halt einmalig und für jede Klasse die richtigen Distanzen…….. Daniela und ich hatten auch Hunde dabei und konnten von einem fremden Platz profitieren. Regula hat uns am Mittag mit einer währschaften Suppe und frischem Brot verwöhnt und wieder einmal mehr durfte Ann im warmen Hause bleiben. (Ich weiss nicht wieviele Bücher sie in der Zeit hier in der Schweiz gelesen hat… es waren aber einige….) Auch in Olsberg wurde es Abend und wir gingen wieder nach Hause, aber, wir hatten ja für Jim eine Ueberraschung bereit, denn er hatte am Mittwoch ja seinen Geburtstag. Ich hatte im Bären Ersigen einen Tisch reservieren lassen, wo wir uns am Abend treffen würden, zu einem gemütlichen Nachtessen. Leider konnten nicht alle die, die hätten kommen sollen dabei sein. Aber trotzdem scheuten etliche den Weg nicht für einen gemütlichen Abend. Ann und Jim haben sich riesig gefreut, denn beide wussten nichts davon.

Am Donnerstag morgen hatten wir noch ein kurzes Training bei Ueli Rohrer. Am Mittag wieder einmal mehr ein feines Mittagessen bei Rohrers und dann gings auf den Wettkampfplatz in Wileroltigen. Dort warteten die fleissigen Helfer der RG Bern-Freiburg auf den Richter um den Wettkampf ausstecken zu können. Es war bitterkalt und Ann und ich beschlossen kurzerhand in Kerzers einen Einkaufsbummel zu unternehmen. Wie gewohnt lief Jim den ganzen Trial zu Fuss ab um die Tore ganz in seinem Sinne platzieren zu können. Endlich war er zufrieden und wir konnten den Heimweg antreten um am Freitag in der Früh in Wileroltigen einzutreffen. Wir hatten riesig Glück mit den 3 tagen Wettkampf in Wileroltigen, denn das Wetter war uns gut gesinnt, sehr kalt windig, aber KEIN NEBEL und kein Regen. Jim war natürlich ganz in seinem Element und der Wettkampftag war keines Falls fertig wenn wir zu Hause ankamen, denn dann lässt er die Läufe wieder revue passieren und so werden die ohnehin kurzen Nächte noch kürzer….. Da der Wettkampf am Sonntag zeitig fertig war, hatten wir ihn überreden können noch einen Demolauf zu machen mit „seiner“ Fly (im Besitz von Daniela Gerber-Mattli). Er hatte die Hündin ja in Irland ausgebildet und man hätte nicht meinen können, dass sie je Irland verlassen hatte, so wie sie für ihn arbeitet. Er hatte sichtlich Spass, aber auch ihm lief die Zeit im Sheddingring ab. (Selbstverständlich hat man auch bei ihm die Stopuhr gestellt, und Marcel – der fliegende Holländer – rief mit einem kleinen Grinsen TIME UP…. Nun ging wieder einmal ein Trial zu Ende und auch fast die Ferien von Ann und Jim. Wir hatten noch einen gemütlichen Montag und am Dienstag brachte ich sie wieder zum EuroAirport Basel.

Sandra
 

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